Jahreskreisfest Walpurgis / Beltane – 30. April 2016

Die Sonne kehrt zurück. Mit ihrer lebensspendenden Kraft trifft sie auf die Fruchtbarkeit der Erde. Es ist die heilige Hochzeit zwischen Vater Sonne und Mutter Erde.

Apfelblüte klein 22Die Wärme und das Licht der Sonne machen nicht nur die Erde fruchtbar. Auch in uns wird u. a. die Freude und Leichtigkeit am Leben geweckt.

Wir erinnern uns gemeinsam an die Bedeutung des Festes.

Ausgelassen, fröhlich und bunt wollen wir das Fest feiern, an dem sich jede/r mit seinen Wünschen, Liedern, Gebeten, Gedichten und Geschichten einbringen kann.

Mit einem gemeinsamen Essen bedanken wir uns bei Mutter Natur und bitten sie, uns auch in diesem Jahr wieder reichhaltig mit Früchten und Nahrung zu beschenken.

Dafür bringt bitte etwas zu essen mit. Für Tee, Kaffee und Wasser ist gesorgt. Andere alkoholfreie Getränke, wie z. B. Maibowle, sind herzlich willkommen.

Nach dem Essen können wir zu mitgebrachter Musik tanzen oder…. oder …

Alles darf sein. Wir gestalten die Zeit gemeinsam.

LEICHT FRÖHLICH LACHEND AUSGELASSEN WIE KINDER

am: 30.04.2016

von 17:00 Uhr – ca. 21:00 Uhr

Ort: Alleins e. V., Buntentorsteinweg (Eingang Ecke Meyerstr.), 28201 Bremen

Energieausgleich: 5,00 € (gerne mehr) Spende fürs Alleins

Meldet euch bitte an, bei Christa Jürgens

seeleheilen@gmx.de

Tel.: 0421 34 77 393

0152 596 069 06

Bitte mitbringen:

  • etwas fürs gemeinsame Büffet

und wenn vorhanden:

  • bunte Bänder

  • persönliche Kraftgegenstände

  • Trommel, Rassel, …..

  • Lieblings-Musik

7 Gedanken zu „Jahreskreisfest Walpurgis / Beltane – 30. April 2016

  1. Erste Schritte auf einem neuen Weg. Eine Hausaufgabe, die sich nicht so recht umsetzen lassen will. Dann die Entscheidung, mich nicht abhängig zu machen von einer anderen. Ich durchbreche ein altes Muster und übernehme Verantwortung für mich selbst. Es gibt eine andere Möglichkeit für diese Feier des Lichtes, des Beginns der warmen Jahreshälfte. Christa zeigt sie auf und sorgt für den Raum und die Einladung. Ich merke, wenn ich mich klar entschieden habe und anfange zu handeln, kommen die Dinge auf mich zu.
     
    Die Feier hat nun einen anderen Charakter. Er ist offiziell und fordernd geworden. Ich bin unsicher, ob ich ihn mit dem, was ich im Moment zu geben habe, erfüllen kann. Aber Christa schafft in mir den Mut weiterzugehen. Ich möchte dieses Fest so gestalten, dass es an unsere alten Wurzeln anknüpft, die so tief vergraben sind. Altes und Neues verbinden. Ideen schwirren in meinem Kopf. Es ist nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Die Mitte gestalten, Lieder finden, Trommel, Rassel, Bänder, Blumen, Tücher für den Sprung über das Feuer. Mit welchen Worten die Mitte eröffnen, wie soll ich mir merken, was ich den anderen über dieses Fest sagen will und das ja auch für mich neu ist?
     
    Als es soweit ist, ist von Aufregung nichts mehr zu spüren. Seit der Entscheidung, das Fest in diesem Rahmen zu feiern, ist in mir eine kraftgebende, funkelnde Vorfreude. Sie trägt mich immer mehr. Die anderen kommen, während ich die Mitte aufbaue. Jeder bringt seine Stimmung, sein Wesen ein, um den Raum zu schmücken. Die Mitte wird mit persönlichen Dingen ergänzt, die für die Menschen eine besondere Bedeutung haben. So sind dort auch ein Schlüsselanhänger, ein Teller mit Essen. Keine starre Heiligkeit sondern der Beginn eines Rituals, dass alle mit einbezieht und heil macht, Mut und Kraft gibt, sich zu zeigen und die eigene Lebendigkeit zu spüren.
     
    Kindliche, verspielte  Leichtigkeit und Freude kommen auf, ganz von selbst. Ich staune über die sich aufbauende liebevolle Energie und darüber, wie die Worte aus mir fließen. Ich verschwende keinen Gedanken mehr daran, was und wie ich etwas sagen will oder ob ich wohl vor einer Gruppe singen kann.
     
    Eins ergibt sich aus dem anderen, Impulse werden gesetzt, Angebote gemacht. Das was entsteht, hat längst eine umarmende Dynamik von ausgelassener  Freude und Weite/Tiefe, dem Wesen des Lebens selbst. Keiner braucht mehr eine Rolle, die er spielt. Wir sind mit dem, was ist. Das Fest hat ein eigenes Leben entwickelt, das frei und leicht fließt. So darf sich einfach alles zeigen, auch tiefstes Berührtsein. Reinste Lebensfreude und Schmerz liegen so dicht beieinander.
     
    Durch das einfache Sein wird die Zeit flüssig. Das Ende der angesetzten Zeit ist nahe. Trotzdem kann das Feuer noch entstehen, damit wir zur Bekräftigung für die lange keimenden und nun zart aber mit aller Kraft sprießenden Wünsche und Ziele darüber springen können. Auch hier wird der Moment mächtiger als die Zeit. Immer neue Dinge wollen endlich ausgesprochen werden. Wir springen wieder und wieder. Danach ist, wie durch ein Wunder, noch ausreichend Zeit, angemessen die Mitte zu schließen  und den uns begleitenden Geistern und Kräften zu danken.
    Es ist eine Zeit der Erkenntnisse, neuer Perspektiven und Betrachtungen. Das Leben hat seine wohltuend geborgene und getragene Seite eingebracht. Dafür braucht es nichts weiter als Vertrauen. So einfach und doch auch schwer.
     
    Die Feier hätte so niemals geplant werden können. Das konnte nicht gemacht werden. Es ist entstanden aus einer alles wollenden aber nichts erwartenden Stimmung, die unseren Herzen den Mut gegeben hat, sich weit zu öffnen und zu einer lebendigen Gemeinschaft zusammen zu wachsen.  Die tragende und die Seele nährende Kraft des Rituals ist durch ein pures Am-Leben-Sein, das nichts bestimmen und nichts festhalten will, geboren worden. Die Wünsche und Ziele, die als kleine Pflänzchen in uns nun den Sommer über wachsen und stark und reich ins Leben getragen werden sollen, hätten nicht besser  auf den Weg gebracht werden können.

    Ich bin zutiefst dankbar – für die Schwierigkeiten bei der ursprünglichen Planung, für die Kraft, eine Entscheidung zu treffen, für die Menschen, die einen so großen Anteil an der Magie, der Liebe und der tragenden Kraft des Rituals hatten. Alles ist mit allem verbunden.

  2. liebe Christa,
    das war soooo schööön heute, Seelennahrung pur:-), bin grade ganz zufrieden und einverstanden mit dem Leben, ein tolles Gefühl. Und ganz wunderbar dass du uns in einen Prozess geführt hast der sich dann ganz von selbst entwickelt hat. Den jeder in der Gruppe mitgetragen hat. Und hätte nie gedacht das wir so viel mitgestalten durften, so dass es für jeden einzelnen stimmig wurde:-). Und was für ein Glück das es auch heute noch Schamanen wie euch gibt, durch die das Wissen unserer Ahnen und Urahnen wiederentdeckt werden kann:-). Und so langsam erschließt sich mir der Sinn von Ritualen. Der Kopf gibt sich mit dem Wissen wann Frühlingsanfang ist zufrieden, die Seele braucht Bilder, der Körper entsprechende Bewegungen wie z. B. übers Feuer springen um in dieser Weise vorbereite in die bevorstehende Veränderung zu gehen. Gerne immer wieder:-)
    Herzlicher Gruß von Judith

    • Liebe Judith,
      vielen Dank für deine liebevollen motivierenden Worte.
      Zusammen mit euch ist dieses schöne Fest entstanden. Schon beim Schmücken des Raumes brachte sich jede/r kreativ ein und ich spürte eine gemeinschaftliche, kraftvolle Energie voller Freude und Leichtigkeit.
      Während des Rituals zeigten sich auch Schmerz und Leid. Die wollten gesehen werden. Ich hatte das Gefühl, einiges löste sich auf, einiges wurde klarer. Es war wunderbar, wie wir dann wieder in unsere Lebensfreude kamen und die Feier leicht und beschwingt weiterlief.
      Zusammen zauberten wir uns unsere Umgebung, sodass wir sogar übers Feuer springen konnten, um das, was von jede/r/m Einzelnen in die Welt geboren wurde, zu bekräftigen.

      Für mich war es eine erkenntnisreiche Erfahrung ohne Planung, aus dem Bauch heraus Angebote zu machen, sodass das entstehen konnte, was entstanden ist. Ein fröhliches, leichtes und auch tiefgreifendes Ritaul.
      Es war schön, eine Schamanin-Freundin an meiner Seite zu haben, die u.a. eine sehr schöne Mitte gestaltet hat.

      Ihr alle zusammen seid wunderbar. Durch euch ist ein so schönes Fest entstanden, sodass ich mit Sabine die Sommersonnenwende plane.
      In herzlicher Verbundenheit.
      Aloha Christa

    • Liebe Judith,
      ich freue mich, dass du bei dem Fest dabei bist. Trotz des noch winterlichen Wetters machen wir es uns um Alleins frühlingshaft. Die entstehende Energie nutzen wir um ausgelassen zu feiern.
      Es ist Frühling!
      In Vorfreude
      Aloha Christa

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